Die Popcornmaschine
Popcorn wird bei uns während der Veranstaltung gemacht, nicht vorher abgefüllt. Die Maschine steht sichtbar, der Kessel läuft, und was in der Tüte landet, ist ein paar Minuten alt.
Die Popcornmaschine ist einzeln buchbar. Sie braucht keine Cocktailbar daneben — auf Messen, bei Tagen der offenen Tür und bei Firmenfesten steht sie auch allein.
Gut 300 Tüten in der Stunde, sechs Sorten nebeneinander, und die ganze Station in Ihrem Design — Wagen, Maschine und jede Tüte, rundum bedruckt. Was dabei geht und was es an Vorlauf braucht, steht weiter unten.
Was eine Popcornmaschine von einer Popcornmaschine unterscheidet
Günstige Popcornmaschinen aus dem Handel machen Popcorn, und für einen Kindergeburtstag im eigenen Garten reichen sie vollkommen. Sie sind für gelegentlichen Gebrauch gebaut — und das merkt man ihnen an, sobald viele Gäste in kurzer Zeit versorgt werden wollen. Woran genau, steht in der Tabelle.
| Merkmal | Geräte der 200- bis 400-Euro-Klasse | Was daraus für den Abend folgt |
|---|---|---|
| Menge je Füllung | Klein bemessen — der Kessel fasst gut die Hälfte dessen, was ein Profigerät in einem Durchgang schafft. Danach wird neu angesetzt. | Daran hängt der Durchsatz, nicht an der Wattzahl. Unsere Maschine macht gut 300 Tüten in der Stunde — genug, dass die Schlange kürzer wird statt länger. |
| Dauerbetrieb | Für gelegentlichen Gebrauch gebaut. Unter durchgehender Last greift der Temperaturschutz ein und das Gerät braucht eine Pause, bis es weitergeht. | Genau dann steht die Schlange. Eine Maschine, die stundenlang durchlaufen soll, muss dafür gebaut sein — sonst fällt sie zur besten Zeit aus. |
| Rührwerk im Kessel | Oft gar keines oder ein schwaches. Der Mais liegt am heißen Boden auf. | Ohne bewegten Boden verbrennt die unterste Lage, während die obere noch nicht aufgegangen ist. Das schmeckt man in jeder Tüte aus dieser Füllung. |
| Beheizter Boden unter der Wanne | Meist nur eine Wärmelampe von oben, oft gar nichts. | Popcorn zieht Feuchtigkeit und wird zäh. Ohne Wärme von unten ist das nach etwa einer Viertelstunde zu merken — es knackt nicht mehr. |
| Was im Kessel zurückbleibt | Ein spürbarer Anteil geht nicht auf und bleibt als harte Körner liegen. | Die harten Körner landen mit in der Tüte. Sie lassen sich nicht heraussortieren, weil sie zwischen dem fertigen Popcorn liegen. |
| Zu reinigen und zu warten | Verschraubte Bauteile, Ersatzteile für den deutschen Markt selten einzeln erhältlich. | Bei einem Gerät, das im Jahr auf vielen Veranstaltungen steht, entscheidet das darüber, ob es nach drei Jahren noch dasselbe Popcorn macht. |
Warum unsere Maschine aus Amerika kommt
Popcorn ist in den Vereinigten Staaten kein Nebenprodukt, sondern ein eigenes Handwerk mit eigenem Gerätebau. Wir haben unsere Maschine deshalb aus den USA importieren lassen, statt im deutschen Handel zu kaufen — weil wir eine der besten wollten und nicht die nächstbeste.
Welches Gerät es ist, sagen wir nicht. Was es leistet, schon: gut 300 Tüten in der Stunde, wenn durchgefahren wird.
Damit die Zahl etwas heißt, zwei Beispiele aus der Praxis: Ein Sommerfest mit 250 Gästen ist in gut einer Stunde einmal vollständig versorgt — wer sich eine zweite Tüte holt, muss trotzdem nicht anstehen. Und ein Messetag von neun bis achtzehn Uhr mit 400 Portionen, eine Zahl, mit der wir regelmäßig planen, ist damit keine Spitze, sondern ein ruhiger Tag.
Merken werden Sie es an drei Dingen: Der Kessel läuft durch, auch wenn zweihundert Leute nacheinander kommen. Es liegen keine verbrannten Körner in der Tüte. Und das Popcorn, das um zehn Uhr abends ausgegeben wird, ist so knackig wie das um sieben.
- Eine Maschine, kein Gerätepark. Wir fahren nicht mit dem los, was gerade frei ist. Es ist dieselbe Maschine auf jeder Veranstaltung, und die Mannschaft kennt sie.
- Bedient wird sie von uns. Popcorn ist kein Selbstbedienungsgerät, das wir abstellen und wieder abholen. Es steht jemand dahinter, der den Kessel im Blick hat und ausgibt.
- Sie steht im Blickfeld, nicht in der Ecke. Eine laufende Popcornmaschine ist der Grund, warum Leute hingehen. Der Geruch trägt weiter als jedes Schild.
Die Sorten
Gepufft wird während der Veranstaltung. Was die Sorte ausmacht, kommt dabei in den Kessel oder direkt danach dazu — nicht aus einem vorgefertigten Beutel.
Die beiden Klassiker gehen immer: salzig, auf Firmenveranstaltungen der meistgenommene, weil er neben ein Bier und neben einen Cocktail passt — und süß, gezuckert im Kessel statt darübergestreut, das, wonach Kinder zuerst fragen.
Darüber hinaus gibt es eine Würzreihe, aus der wir für Ihre Veranstaltung auswählen. Auf einem Messetag fahren wir davon sechs nebeneinander:
- Sweet Chili. Süß mit Schärfe hinterher. Die Sorte, über die am Stand geredet wird — und die Leute holen sich eine zweite, um sie jemandem zu zeigen.
- Paprika. Der vertraute Griff für alle, die sonst zur Chipstüte greifen würden. Nimmt am Abend die meisten mit.
- Käse. Herzhaft und kräftig, der Gegenpol zu allem Süßen auf dem Tisch. Enthält Milch.
- Salt & Vinegar. Salzig-sauer, aus dem britischen Regal. Die Sorte für alle, denen süßes Popcorn zu viel ist.
- Maple Bacon. Ahornsirup und Speck — die ungewöhnlichste der sechs, und die, nach der am Ende des Tages gefragt wird. Enthält weitere Allergene.
- Toffee. Karamellig, die Sorte, die am ehesten mit nach Hause genommen wird statt am Stand gegessen zu werden.
Die Würze kommt nach dem Puffen dazu, nicht in den Kessel. Das heißt: Die Sorte lässt sich am selben Gerät wechseln, ohne dass zwischendurch gereinigt werden muss — und es kann mehr als eine gleichzeitig geben. Was zu Ihrem Anlass passt, legen wir vorher zusammen fest.
Allergene. Mehrere Sorten enthalten Milch, Maple Bacon weitere Allergene. Wir bringen die vollständige Allergenliste mit und hängen sie an der Ausgabe aus, wie es das Lebensmittelrecht verlangt.
Was sich bedrucken lässt
Popcorn hat einen Vorteil, den ein Getränk nicht hat: Es steht mitten im Raum und wird in etwas ausgegeben, das der Gast eine halbe Stunde in der Hand hält. Beides sind Flächen — die der Station und die in der Hand.
Die Station
- Die Wagenfront, 1.059 × 920 Millimeter. Die größte zusammenhängende Fläche und die, die von vorn gesehen wird.
- Die beiden Wagenseiten, je 700 × 920 Millimeter. Sie tragen, was von der Seite noch lesbar sein soll.
- Die Maschine vorne, 527 × 763 Millimeter, mit einem Fenster von 370 × 430 Millimetern. Das Fenster bleibt frei — durch das sieht man hinein.
- Die beiden Maschinenseiten, je 536 × 763 Millimeter.
- Die Rückseite bleibt unbedruckt. Dort sind die Türen und Schubladen, aus denen im Betrieb gearbeitet wird.
Sechs Blenden also, aus 3 Millimeter Aluminiumverbund in Brandklasse B1. Sie werden auf die vorhandenen Flächen aufgesetzt, nicht verklebt — an der Station selbst wird nichts verändert. Deshalb trägt sie beim nächsten Mal ein anderes Motiv, ohne dass etwas neu gebaut werden muss.
Die Tüte — vier Größen, rundum bedruckt
Die Tüte ist die Fläche mit der längsten Sichtzeit des ganzen Tages: Sie steht auf dem Tisch, solange gegessen wird, und wandert danach noch durch den halben Raum. Bedruckt wird sie auf allen vier Seiten — nicht nur auf einer Schauseite. Damit steht Ihr Name da, egal wie herum die Tüte gehalten wird.
| Größe | Maße in Millimetern | Wofür |
|---|---|---|
| Klein | 85 × 85 × 125 | Die Messegröße. Eine Hand reicht, die andere bleibt für Unterlagen und zum Grüßen frei. |
| Mittel | 103 × 103 × 160 | Wenn länger gestanden wird als nur zum Vorbeigehen — Sommerfest, Tag der offenen Tür. |
| Groß | 125 × 125 × 185 | Für Abende, an denen die Tüte zwischen zwei Leuten auf dem Stehtisch steht. |
| Sehr groß | 145 × 145 × 210 | Die Kinogröße. Zum Teilen, und für Anlässe, bei denen das Format selbst schon die Ansage ist. |
Gedruckt wird vierfarbig auf 300 g/m² Karton mit Fettbarriere — der Grund, warum die Tüte nach zwanzig Minuten noch aussieht wie am Anfang und nicht durchschlägt.
Station und Tüte aus derselben Datei — ein Datensatz, alle Flächen.
Und was daneben steht
- Das Schild über der Ausgabe. Aus derselben Datei wie alles andere. Es sagt, dass es Popcorn gibt, und von wem.
- Die Bar daneben. Wenn Popcorn zusammen mit einer Theke gebucht wird, trägt auch die Ihr Motiv. Was dabei alles geht, steht unter Event-Branding — von der Barfront über Becher und Servietten bis zu den Mini-Flaschen.
Ein Datensatz reicht für alle Flächen. Dieselbe Logoversion, dieselben Farben — auf der Station wie auf der Tüte wie auf der Serviette an der Bar daneben.
- Sie melden sichSagen Sie uns, dass bedruckt werden soll — und zu welchem Termin.4 Wochen vorher
- DruckdatenDruckfertige PDF in CMYK, 150 dpi, dazu Ihre Hausfarben als CMYK-Werte.danach
- DruckfreigabeEine Ansicht am Bildschirm zeigt Ihr Motiv auf der Tüte. Erst nach Ihrer Freigabe geht die Auflage in Produktion.danach
- An der AusgabeZur Veranstaltung vor Ort.am Termin
Die vier Wochen sind unsere Zusage, keine Schätzung. Wer den Termin kennt und weiß, dass etwas bedruckt werden soll, sagt es am besten sofort — die Druckdaten können danach noch kommen.
Ohne Aufdruck geht es auch. Nicht jede Veranstaltung braucht ein Logo auf der Tüte. Wer nur Popcorn will, bekommt Popcorn.
Dieselbe Station, andere Marke
Weil Wagen und Maschine als maßhaltiges Modell vorliegen, sehen Sie Ihr Design auf der Station, bevor irgendetwas gedruckt wird. Drei Beispiele, alle aus derselben Kamera und demselben Licht — nur das Motiv ist ein anderes:
Von links nach rechts: Unity Xcape, dunkel mit Farbverlauf — 3D-Printshark, weiß mit Wabenmuster — RELOZAHN, hell und ruhig mit Blattmotiv.
Drei Welten, die verschiedener kaum sein könnten — und darunter jedes Mal derselbe Wagen mit denselben sechs Blenden. Für Sie heißt das: Sie schicken Logo, Hausfarben und einen Claim, und Sie sehen das Ergebnis am Bildschirm, bevor eine Platte in Produktion geht.
Auf dem Messestand
Auf einer Messe ist das Problem nie der Gesprächspartner, der schon am Stand steht. Es sind die, die im Gang vorbeigehen. Eine laufende Popcornmaschine löst genau das: Der Geruch zieht über den Gang, und Leute kommen an den Stand, bevor ein einziges Wort gefallen ist.
Die ganze Station misst 1.065 × 715 Millimeter am Boden — anderthalb Quadratmeter am Stand, mehr braucht es nicht.
- Das Fenster ist die halbe Miete. In den Blenden bleibt ein Ausschnitt von 370 × 430 Millimetern frei — man sieht dem Mais beim Aufgehen zu. Diese Bewegung hält die Leute fest, bis jemand von Ihnen sie anspricht.
- Ihr Name verlässt den Stand. Jede Tüte trägt Ihr Logo auf allen vier Seiten und wird von jemandem durch die Halle getragen. Das ist Reichweite, die kein Roll-up hat.
- Ein Gesprächsanlass, der nichts kostet. Sechs Sorten nebeneinander sind eine Frage, die sich jeder traut — und die Sekunden, die das kauft, reichen für den ersten Satz Ihres Teams.
- Ihr Team hat damit nichts zu tun. Zwei Leute von uns bauen auf, bedienen den ganzen Messetag, halten sauber und räumen wieder ab.
Was Sie am Stand dafür brauchen
- Eine Steckdose. 230 Volt, eine normale, möglichst im Umkreis von drei Metern. Kein Starkstrom, kein Sonderanschluss.
- Rund anderthalb Quadratmeter. Die Station misst 1.065 × 715 Millimeter am Boden und ist 1.714 Millimeter hoch. Dazu etwa 1,2 Meter frei davor für die Schlange und 0,8 Meter dahinter für unsere Mannschaft.
- Keinen Sonderweg für die Anlieferung. Der Wagen läuft auf verdeckten Rollen und passt durch jede normale Tür.
- Brandschutz ist erledigt. Die Blenden sind Brandklasse B1 nach DIN 4102-1, das Prüfzeugnis bringen wir mit und halten es am Stand vor — die Technischen Richtlinien der Messe München verlangen genau das.
- Eine Anmeldung bei der Messeleitung. Die läuft über Sie, nicht über uns. Sagen Sie uns früh Bescheid, dann liefern wir die Angaben, die dafür gebraucht werden.
Angeliefert wird vor Messebeginn — bei der Messe München schließen die Ladehöfe eine Stunde vorher, deshalb stehen wir davor da. Am Abend bauen wir ab, wenn die Hallen wieder öffnen.
Auf dem Firmengelände
Auf dem eigenen Gelände ist die Frage eine andere als auf der Messe: Hier kommen die Leute ohnehin. Es geht darum, dass um fünf Uhr nachmittags noch etwas da ist — und zwar ohne dass jemand aus Ihrem Haus dafür zuständig ist.
- Die Menge ist kein Thema. Gut 300 Tüten in der Stunde heißt: Ein Sommerfest mit 250 Leuten ist in gut einer Stunde einmal komplett versorgt. Wer ein zweites Mal kommt, muss nicht anstehen.
- Sie läuft durch. Kein Abkühlen, keine Pause zwischendurch — genau der Punkt, an dem Geräte aus dem Handel aussteigen. Über einen ganzen Nachmittag macht das den Unterschied.
- Drinnen wie draußen. Eine normale Steckdose reicht. Damit steht sie in der Halle, im Innenhof, auf dem Parkplatz oder im Foyer. Draußen gehört über die Ausgabe eine Überdachung — das gilt bei uns für jede Speisenausgabe, und unser Pavillon leistet das.
- Für Familientage die einfachste Antwort. Kommen Kinder mit, ist Popcorn das, wonach sie zuerst fragen. Es kostet die Eltern keine Diskussion, und es klebt nicht.
- Sie steht im Weg — mit Absicht. Eine Popcornstation zwischen Buffet und Bar ist der Ort, an dem Leute stehen bleiben, die sich sonst den ganzen Abend nicht begegnet wären. Auf einem Betriebsfest ist das oft der eigentliche Zweck.
Mit Ihrem Logo funktioniert das auch nach innen: Ein Familientag, an dem die Tüte das Firmenzeichen trägt, sieht anders aus als einer mit weißer Ware vom Großhändler. Und die Blenden lassen sich für den nächsten Anlass wieder tauschen — die Station bleibt dieselbe, das Motiv wechselt.